[Rezension] **Götterfunke - Liebe mich nicht** von Marah Woolf

Titel: Götterfunke - Liebe mich nicht
Autor: Marah Woolf
Verlag: Dressler
Originaltitel: -
Erscheinungsdatum:  20 Februar 2017
Seiten: 464



„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?" Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. "Liebe mich nicht."
Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?


Viel brauche ich zum Cover nicht erzählen, es ist einfach ein Traum *-* Was auf dem Bild gar nicht rüber kommt, es hat eine leichte Struktur und leichten Glanz. Am liebsten hätte ich es stundenlang gestreichelt, aber natürlich wollte ich mir auch die tolle Geschichte nicht entgehen lassen.
Ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch gegangen da ich bereits andere Geschichten von Marah Woolf kenne und diese liebe.
Wie immer ist Marahs Schreibstil absolut flüssig und sauber zu lesen, daher auch gut geeignet für die jüngere Generation ab 12 Jahren.
Jess und Robyn sind zwei sehr authentische junge Frauen, mit denen man sich gut identifizieren kann. Tja und die Jungs, sind halt Jungs :D

Es kommen natürlich viele Götter vor. Marah Woolf versucht zwar auch einfach zu erklären wie diese zueinander stehen, aber teilweise kommt so viel Input rein das ich durcheinander kam. Das hinderte mich allerdings nicht am weiterlesen denn man versteht auch so gut alles.
Als Cayden Jess erklärt wer er ist, hätte ich mit etwas mehr Ablehnung oder Verwirrung gerechnet. Aber nicht das sie sofort alles hinnimmt und fröhlich ihren Alltag weiter lebt. Nachdem sie aber alles erfahren hat nimmt die Story unheimlich an Fahrt auf. Es passiert so viel und wird spannend, so das ich fast nicht aufhören konnte zu lesen.

Mein persönliches Highlight sind die kleinen Zwischenkapitel die aus der aussenstehenden Sicht des Gottes Hermes geschrieben sind. Die übrigen Götter beobachten das Spektakel quasi von außen und so erklärt sich das ein oder andere nochmal was im vorherigen Kapitel geschah.

Alles in allem ist "Götterfunke - Liebe mich nicht" ein schönes Jugendbuch, für mich persönlich kommt es aber lange nicht an die Federleicht-Saga ran die ich euch unbedingt ans Herz legen möchte.
4 von 5 Herzen für Marah Woolfs Auftakt der Götterfunke Trilogie.